Das Trio in ungewöhnlicher Besetzung aus Gesang, Saxophon und Gitarre - alles kombiniert mit elektronischen Effekten - verarbeitet Eigenkompositionen und Stücke aus allen Musikgenres auf eigenwillige Art und Weise. Beheimatet im Jazz wagt sich die Formation in experimentelles Gelände, Struktur trifft Sphäre und Klangwelten öffnen ihre bodenlosen Weiten. Dabei werden Formen und Abläufe, sowie die zugrundeliegende Stimmung der Musik weit möglichst offen gelassen. Auf diese Weise wird jedes live Erlebnis einzigartig, Stücke können plötzlich ganz neu und aus dem Moment heraus entstehen. Wo Akustik auf Technik trifft und Virtuosität in graziler Schlichtheit liegt.  
Fiona Grond - Gesang / Moritz Stahl - Tenorsaxophon / Philipp Schiepek - Gitarre
 

Die junge Sängerin kennt keine Grenzen im Umgang mit Melodien und Harmonien. Frei wird kombiniert und ausprobiert, sodass am Ende überraschend runde Stücke entstehen. Inspiration für ihre Kompositionen sind meist die schönen Dinge im Leben und doch muten die Stücke öfters mal melancholisch und mysteriös an. Gekonnte wird kammermusikalisches mit Elektronik untermalt.Texte auf schweizerdeutsch, englisch und französisch oder mal einfach nur Silben, lassen die Melodien in verschiedene Lichter tauchen. Es mangelt nicht an leisen, filigranen Tönen, detailreich und doch nie verkopft klingen die Arrangements. Eine warme Stimme, die sich mal über sphärische, mal über strukturierte Klänge legt und eine Rhythmusgruppe, deren emphatische Interaktion jedes Mal etwas komplett neues entstehen lässt.